Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend

Forschung zu grundlegenden Fragestellungen

Forschung mit betroffenen Jugendlichen

Verbundprojekt: Checken, Abklären und Entscheiden, Tun: Jugendliche gegen sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen stark machen (CHAT)

12.2021 – 11.2024

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Prävention sexueller Übergriffe unter Jugendlichen in deren sozialem Umfeld durch die diskursive und partizipative Erarbeitung von Schutzprozessen von Jugendlichen zusammen mit pädagogischen Fachkräften.

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Schutz-Prozesse: Partizipative Ansätze im sozialen Umfeld SP:PAS

04.2018 – 02.2021

Gesamtziel des Vorhabens ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung und Erprobung von innovativer, im sozialen Umfeld von Jugendlichen ansetzender Prävention von sexueller Viktimisierung. Zielgruppe sind marginalisierte Mädchen und Jungen, die ein besonders hohes Risiko haben, in ihren Peergruppen sexuelle Übergriffe zu erleben bzw. auszuüben. Das Forschungsprojekt will herausfinden, ob die Peergruppe schützende Qualitäten entwickeln kann. Präventionspraxis und (qualitative) Datenerhebung werden verzahnt: es wird mit qualitativen Interviews und theaterpädagogischen Workshops gearbeitet.

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>>>Projekt Schutzprozesse (Homepage)

Auf-Wirkung. Aufarbeitung für wirksame Schutzkonzepte in Gegenwart und Zukunft

03.2018 – 06.2021

Das von SoFFI F. durchgeführte Teilprojekt gehört einem Forschungsverbundprojekt im Rahmen der zweiten Förderlinie des BMBF „Sexueller Missbrauch in pädagogischen Kontexten“ an. Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen ist der Ausgangspunkt des Verbundes und der fünf einzelnen Teilprojekte. Ausgewertet werden Protokolle von Anhörungen, die von der „Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs" durchgeführt werden, und weitere eingegangene schriftliche Berichte. Sie sollen für neue Ansätze von Schutzkonzepten interpretiert werden.

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Prävention von Reviktimisierung bei sexuell missbrauchten Jugendlichen in Fremdunterbringung PRÄVIK

08.2014 - 05.2017

 

Artikel Journal of Gender Based Violence (2018):

>http://www.ingentaconnect.com/contentone/tpp/jgbv/2018/00000002/00000001/art00002

Artikel Zeitschrift für Pädagogik (2018):

>https://www.beltz.de/produkt_produktdetails/37425-sexuelle_gewalt_in_kindheit_und_jugend.html

Artikel Diskurs Kindheits- und Jugendforschung (2017):

>https://www.budrich-journals.de/index.php/diskurs/article/view/28988

 

Die Untersuchung war als Kurzzeitlängsschnittstudie im Mixed-Methods-Design angelegt. Im Rahmen des Projekts wurden in 42 qualitativen, teilnarrativen Interviews und eigens entwickelten Verfahren der Erhebung subjektiver Theorien Daten zu Gefährdungs- und Missbrauchserfahrungen sowie relevanten Risiko- und Schutzprozessen im Hinblick auf Reviktimisierung erhoben. Es konnten unterschiedliche Muster der Entwicklung sexueller Integrität und spezifischem Bedarf an Prävention erarbeitet werden. Zudem wurde ein Konzept für sexualpädagogische Präventionsworkshops entwickelt.

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Forschung mit erwachsenen Betroffenen

 Wege zu mehr Gerechtigkeit nach sexueller Gewalt in Kindheit  und Jugend

04.2020 - 03.2022

Das Forschungsprojekt baut auf der Studie „Erwartungen Betroffener von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend an gesellschaftliche Aufarbeitung“ auf . In den Interviews der Studie zeigte sich ein Ringen um die Frage, ob Gerechtigkeit nach dem Erleben sexueller Gewalt überhaupt mög-lich ist.
Auch wenn verneint wurde, dass es Gerechtigkeit geben kann, weil man die Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann, gab es doch vielfältige Überlegungen, welche Schritte oder Verfahren zumindest eine Annäherung an gerechtere Verhältnisse ermöglichen könnten.

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Erwartungen Betroffener an gesellschaftliche Aufarbeitung und die Arbeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission

07.2016 - 03.2019

Projekt-Homepage:
www.erwartungaufarbeitung.de

Umfrage im Rahmen der Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs unter Betroffenen. Ziel ist, die Erwartungen von Betroffenen an die Kommission und an Aufarbeitung generell zu erheben und darüber hinaus Rückmeldungen von Betroffenen zur Wahrnehmung und Einschätzung der Arbeit der Kommission zu gewinnen. Durchgeführt werden zwei Fragebogenerhebungen, qualitative Interviews und Gruppendiskussionen.

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Auswertung der Briefe aus der Amtszeit der ersten Unabhängigen Beauftragten sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung

 

04.2019 - 04.2021 (Folgeprojekt)

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10.2017 - 09.2018 (1. Projekt)

Zwischen 2010 und 2011 erreichten die der damalige Unabhängigen Beauftragte sexueller Kindesmissbrauch Christine Bergmann ca. 450 Postzusendungen, 490 E-Mail-Zuschriften. In einer Machbarkeitsstudie soll die Auswertung der schriftlichen Dokumente begonnen werden. Es wird abgeklärt, welche Auswertungsstrategie für das sehr heterogene Material geeignet ist, anschließend werden geeignete Forschungsfragen für die inhaltliche, rekonstruktive Auswertung entwickelt.

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Offenbarungsbereitschaft nach sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend

04.2012 - 08.2015

Buchpublikation (2016):
https://www.springer.com/de/book/9783658105099

Artikel Kindesmisshandlung und Vernachlässigung (2014):
https://www.dgfpi.de/presse-service/fachzeitschrift-dgfpi.html


Kongressbeitrag (2014):
www.wildwasser-berlin.de/tl_files/wildwasser/Dokumente/2014/Dokumentation_30-Jahre-Wildwasser-eV-Berlin.pdf

Das Projekt wollte tiefergehende Erkenntnisse darüber gewinnen, was für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend den Ausschlag dafür gibt, dass sie sich entscheiden sich anderen anzuvertrauen oder dies gerade nicht zu tun. Durchgeführt wurden 58 qualitative Interviews, 2016 erschien eine Buchpublikation.

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Forschung zur Unterstützung fachlicher und politischer Entwicklungen

Evaluation der Tandemfortbildungen für Fachkräfte der Erziehungsberatungsstellen und der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter (bzw.  der Bezirkssozialarbeit) in Bayern im Themenfeld „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“.

 

11.2018 – 02.2021

Im Februar 2021 legte das Sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen (SoFFI F.) den Abschlussbericht zur Evaluation der Tandem-Fortbildung in Bayern vor..
Die Entwicklung und Erprobung der evaluierten Fortbildung, die einen in der Fortbildungslandschaft neuen Akzent setzt und über die sonst übliche Vermittlung von Grundlagenwissen weit hinausgeht, war motiviert durch die Analyse, dass der Umgang mit (Verdachts-)Fällen sexuellen Missbrauchs verbessert werden muss. Die Fortbildung setzt speziell an zwei Punkten an, die eine solche Verbesserung versprechen: Sie hat als Ziel zum einen den Gewinn an Handlungskompetenzen von bereits erfahrenen Fachkräften in Erziehungsberatung und im ASD bzw. der Bezirkssozialarbeit, die in  ihrem beruflichen Alltag mit (Verdachts-)Fällen sexuellen Missbrauchs konfrontiert sind, zum anderen eine Verbesserung der interinstitutionellen Kooperation der an Fällen beteiligten Akteure und insbesondere der Erziehungsberatung und des ASD bzw. der Bezirkssozialarbeit. Beide Aspekte gelten als förderlich für ein professionelles Aufgreifen und Bearbeiten von Verdachtsfällen und bestätigten Fällen von sexuellem Missbrauch im Aufgabenbereich der Fachkräfte.

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Begleitstudie zu „BeSt – Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen“

10.2015 – 02.2020

Die evaluative Begleitstudie des Modellprojekts „BeST – Beraten und Stärken“ verfolgt als Hauptziel, die Perspektive von Kindern bzw. Jugendlichen (8 und 17 Jahre) mit unterschiedlichen Behinderungen in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe zu erheben. Gefragt wird nach dem Leben in der Einrichtung und nach dem Erleben des Präventionsprogramms „Ben & Stella wissen Bescheid“. Darüber hinaus werden Fachkräfte und Leitungskräfte in Fokusgruppen bzw. Interviews befragt.

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Nicht aufklärbare Verdachtsfälle bei sexuellen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt durch Mitarbeiter*innen in Institutionen

08.2013 - 12.2015

Broschüre (2015):
http://www.soffi-f.de/files/u2/Nicht_aufkl__rbare_Verdachtsf__lle_final.pdf

Das Projekt ging der Frage nach, wie eine Einrichtung damit umgehen kann, wenn ein Verdacht auf sexuellen Missbrauch sich nicht bestätigen lässt. Es wurden vier Expert*innenrunden mit unterschiedlichen Workshops und zwei Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und Behindertenhilfe durchgeführt. Eine Online-Broschüre ist abrufbar.

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Begleitende Interviewstudie zum Bundesmodellprojekt „BuFo - Bundesweite Fortbildungsoffensive für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe"

04.2014 - 12.2014

Abschlussbericht:
http://www.soffi-f.de/files/BuFo-Abschluss-SoFFI_2015-01-21.pdf

Die Bundesweite Fortbildungsoffensive (BuFo) stärkte die Handlungsfähigkeit (Prävention und Intervention) von Fachkräften und Leitungskräften der stationären Kinder und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt. Die Begleitstudie erhob die Perspektive von Kindern und Jugendlichen (12-18 Jahre) auf die Themenbereiche Regeln und Partizipation in der Einrichtung, Beschwerdemöglichkeiten, Konfliktmanagement, Gewalt und Mobbing und Umgang mit Sexualität in der Einrichtung mittels Einzelinterviews und Gruppendiskussionen.

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Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

11.2016 - 07.2017

Projektziel war es, Erfahrungswissen und Erkenntnisse von Fortbildungsreferent*innen im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend zu sichern, zu würdigen und für weitere Entwicklungen zur Verfügung zu stellen. Dafür wurden qualitative Interviews geführt und eine Fragebogenerhebung sowie drei Fokusgruppen

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Fallbezogene Beratung und Beratung von Institutionen zu Schutzkonzepten bei sexuellem Missbrauch. Erhebung von Handlungsbedarf in den Bundesländern und von Bedarf an Weiterentwicklung der Fachberatungsstellen

08.2014 - 09.2015

Expertise (2015):
https://beauftragter-missbrauch.de/fileadmin/Content/pdf/Presse_Service/Hintergrundmaterialien/Expertise_Fachberatungsstellen.pdf

Fact-Sheet:
http://www.soffi-f.de/files/u2/Fact_Sheet_Expertise_Fachberatungsstellen.pdf

Projektziel war die Erhebung von Veränderungen in der Versorgungsstruktur Betroffener von sexuellem Missbrauch seit der Arbeit des Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch 2010 bis 2011. Eine Bestandsaufnahme des Unterstützungsbedarfs von Institutionen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten in den Bundesländern aus der Perspektive von Fachberatungsstellen wurde durchgeführt und der Bedarf an Ressourcen, die Fachberatungsstellen benötigen, um den Bedarf zu decken, wurde erhoben. Durchgeführt wurden eine Online-Befragung und 23 telefonische Interviews.

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Bestandsaufnahme und Finanzierungspraxen spezialisierter Beratungsstellen für Menschen, die von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend betroffen sind

06.2011 - 11.2011

Abschlussbericht:
http://www.soffi-f.de/files/u2/ErgebnisseFinazierungspraxis___berarbeitet_final.pdf

Ziel war eine bundesweite Bestandsaufnahme der existierenden Beratungsstellen zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend sowie die Erhebung der Finanzierungspraxen und die Untersuchung unterschiedlicher Finanzierungsmodelle im Hinblick auf Gelingens- und Belastungsfaktoren.

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Einrichtungsbezogene, praxisevaluierende Forschung

Aufarbeitung von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in den Johannes-Anstalten Mosbach

10.2011 - 10.2012

Parteiliche Arbeit gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung

Wissenschaftliche Begleitung eines Modellprojekts

09.2000 - 08.2002