Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt – ein Interdisziplinärer Online-Kurs

Auftragsförderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Laufzeit: 1. Mai 2019 bis 30. April 2022

Leitung: Prof. Dr. Barbara Kavemann im Kooperationsverbund mit

  • Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Prof. Dr. Jörg Fegert, Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Prof. Dr. Andreas Jud und Dr. Ulrike Hoffmann
    Kontakt: Anna Maier Anna.Maier(at)uniklinik-ulm.de
  • SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies (Dr. Thomas Meysen)
    Kontakt: Elisabeth Oygen oygen(at)socles.de
  • SoFFI F.: Bianca Grafe M.A., Ksenia Meshkova M.A.
    Kontakt: Prof. Dr. Barbara Kavemann soffi-berlin(at)web.de

Typ des Projekts: Entwicklung eines Fortbildungscurriculums, qualitative Sozialforschung

 

Projektziel: Das Projekt hat zum Ziel, für die Praxis ein webbasiertes interdisziplinäres Fortbildungsprogramm zum Themenkomplex Gewalt in Paarbeziehungen zu entwickeln. Zielgruppe sind Fachkräfte aus auf Schutz und Unterstützung spezialisierten Einrichtungen und Diensten, aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie alle anderen an Intervention, Schutz und Hilfe Beteiligten.
Die Fortbildung wird Erfahrungen aus 40 Jahren Forschung und Unterstützungspraxis gegen häusliche Gewalt aus unterschiedlichen Perspektiven bündeln und in einem Online-Kurs zur Verfügung stellen, der kontinuierlich auf dem aktuellen Stand von Forschung und Praxisentwicklung gehalten wird und neben seiner Ausführlichkeit, Tiefe und Praktikabilität vor allem wegen der individuellen zeitlichen Flexibilität Präsenzfortbildungen deutlich übertrifft. Die Inhalte werden partizipativ mit Expert*innen aus den Praxisfeldern entwickelt.

Ab dem 1. Juli 2020 wird eine erste Version für interessierte Teilnehmende kostenlos zur Verfügung stehen, die gleichzeitig bei der Evaluation und Weiterentwicklung durch Rückmeldungen unterstützen.
Für die Gestaltung der Lernmaterialien werden Inhalte der Arbeitsfelder „Schutz und Unterstützung bei Gewalt in Paarbeziehungen“ systematisch mit der Schnittstelle zur Kinder- und Jugendhilfe sowie Inhalten zu polizeilicher Intervention und familiengerichtlichen Verfahren verknüpft und alle rechtlich umfassend eingebettet.

Der Online-Kurs richtet sich sowohl an Fachleute, die sich in das Thema Gewalt in Paarbeziehungen einarbeiten wollen, als auch an Fachleute mit reichhaltiger Erfahrung in ihrer jeweiligen Praxis, die sich aber eine Auffrischung und Erweiterung wünschen oder die das Programm für ihre eigene Arbeit in der Fortbildung nutzen wollen.

Auf der Projektwebseite ist bereits eine Anmeldung zum Kurs möglich. Der Kurs wird voraussichtlich im Juli 2020 beginnen. Sie erhalten dann weitere Informationen.

https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de/