Jugendliche stark machen für Schutz vor sexuellen Übergriffen in ihrem sozialen Umfeld – Konzept für einen Präventionsworkshop mit theaterpädagogischen Elementen

Im Rahmen des Verbundprojekts „Schutzprozesse gegen sexuelle Übergriffe: Partizipative Prävention im sozialen Umfeld vulnerabler Jugendlicher (SP:PAS)“ (Kooperation mit DJI, gefördert vom BMBF, Laufzeit: 4.2018-2.2021) wurde ein Workshopkonzept entwickelt, das nun vorliegt. Neben verschiedenen Hinweisen auf den Stand der Forschung im Themenbereich, werden einzelne Ergebnisse der Studie SP:PAS vorgestellt. Herzstück der Broschüre ist ein Workshopkonzept für Fachkräfte, das im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt und erprobt wurde.

Im Workshopkonzept werden Vorschläge gemacht ...

  • wie mit Jugendlichen in das Thema sexuelle Übergriffe inhaltlich eingestiegen werden und wie damit gearbeitet werden kann,
  • wie sexuelle Übergriffigkeit im Alltag pädagogischer Einrichtungen zum Thema gemacht werden kann,
  • wie Pädagog*innen zu diesem Thema sprechfähig werden und wie eine praktische Durchführung durch Fachkräfte gestaltet werden kann:
    • z. B. Vorbereitung von Szenen, bevorzugt eigene Szenen einbringen;
    • Szenen umfassen mehrere Personen und Kontexte. Bsp.: Party, intime Beziehung, Nacktbilder,
    • Diskussion der Bedeutung und Entwicklung von Alternativen bei Handlungsproblemen,
    • Durchspielen von Handlungsalternativen mit Handlungsfolgen und deren Folgen Nachbesprechen insbesondere von Dilemmata und Deutungen,
    • Rückbindung an Gruppenprozesse.

Die Broschüre können Sie hier downloaden. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Barbara Kavemann (barbara.kavemann[at]eh-freiburg.de) oder Daniel Doll (daniel.doll[at]eh-freiburg.de).