Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

 
Laufzeit:

12/2016 - 07/2017

Durchführung:
SoFFI F. Büro Berlin, Tel. 030-37305636, soffi-berlin@web.de
 

im Auftrag der BZgA vom Sozialwissenschaftlichen Frauen-ForschungsInstitut im Forschungs- u. Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V. (FIVE)

 

Leitung:
Team:

Prof. Dr. Barbara Kavemann
Bianca Nagel M.A.

Ziele

Erfahrungswissen und Erkenntnisse von Fortbildungsreferent*innen im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend sichern, würdigen und für weitere Entwicklungen zur Verfügung zu stellen.
Dabei soll verallgemeinerbares, übergreifendes fachliches Wissen für die Basisfortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erhoben werden.

Zielgruppe

Fachkräfte, die Basisfortbildungen zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend durchführen, sei es im Kontext von Fachberatungsstellen, Fortbildungsinstituten oder als Selbständige.

Methodik

Das Erfahrungswissen der Fortbildungsreferent*innen wird unter dem Aspekt der in der Praxis entwickelten fachlichen Kompetenzen betrachtet. Die besonderen Erfordernisse und Herausforderungen bei Fortbildungen zur sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend sollen deutlich werden.

Da wesentliche Teile des Erfahrungswissens nur schwer standardisiert erfragt werden können (u.a. Haltung, Reflexion, Bewältigen von schwierigen Seminarsituationen) wird ein Methodenmix von standardisierter und qualitativer Forschung eingesetzt.

  • Standardisierter Online-Fragebogen. Er wurde partizipativ mit Expert*innen aus der Fortbildung erarbeitet und steht ab Mitte Januar online auch auf der Seite der BZgA (www.bzga.de)
  • Expert*innen-Interviews mit Fortbildungsreferent*innen, um unterschiedliche Praxis und Erfahrung qualitativ zu vertiefen. Kontrastierend für verschiedene Fortbildungsbereiche. Die Interviewpartner*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung.
  • Fokusgruppen mit Fortbildungsreferent*innen, um komplexere Fragen im Gruppenkontext zu diskutieren.



Die Auswertung erfolgt summarisch, es werden weder Personen noch Einrichtungen erkennbar sein. Sie wird eine fallübergreifende Analyse von Gemeinsamkeiten vornehmen und exemplarisches Wissen durch Fallbeispiele verdeutlichen.
Ein Abschlussbericht wird vorgelegt und die Ergebnisse veröffentlicht.