Antworten auf Fragen zur Telefonbefragung

Herzlich Willkommen auf dieser Informationsseite zur Studie „frauen leben 3“, insbesondere wenn Sie zu den Teilnehmerinnen der Telefonbefragung gehören, die im Rahmen dieser Studie durchgeführt wird!
Anfang Januar 2016 war der Startschuss für die zweite Runde der Telefonbefragung zum Thema Partnerschaft, Familie und Familienplanung, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Familienplanung im Lebenslauf - frauen leben 3“ durchgeführt wird. Projektträger ist das Sozialwissenschaftliche FrauenForschungsInstitut Freiburg, das mit der Universität Freiburg zusammen arbeitet.
Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei allen Frauen bedanken, die bereits an der Telefonbefragung, die von dem bekannten Umfrageinstitut TNS Emnid durchgeführt wird, teilgenommen haben oder in den nächsten Wochen noch teilnehmen werden. Durch Ihre Bereitschaft, uns ein Telefoninterview zu geben, tragen Sie maßgeblich dazu bei, die Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Auftraggeberin der Studie, konkret zu unterstützen und allgemein das Verständnis für die Lebenssituation und die Sichtweise von Frauen in Bezug auf die Themen Familie und Familienplanung zu fördern.

Im Namen der an der Studie Beteiligten*,

Prof. Dr. Cornelia Helfferich


* die beteiligten Einrichtungen und Ansprechpartner finden Sie unten.


Vielleicht haben sich für Sie beim ersten Kontakt mit TNS Emnid oder nach dem Telefoninterview Fragen ergeben, wie z.B.

-    Warum diese Studie?
-    Wie sind Sie auf mich gekommen?
-    Was werde ich gefragt?
-    Wo kann ich etwas über die Studienergebnisse erfahren?
-    Ist der Datenschutz gewährleistet?
-    Entstehen Nachteile, wenn ich nicht teilnehme?
-    Wer ist beteiligt? An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?


•    Warum diese Studie?
Ziel der Studie „frauen leben 3“ ist es, ein umfassendes Bild zur Lebenssituation und zur Sichtweise von Frauen in Bezug auf die Themen Partnerschaft, Kinder oder keine Kinder, Familie, Vereinbarkeit usw. zu beschreiben. Wie stehen Frauen zur Kinderfrage? Wie entwickelt sich das Leben mit Kindern und ohne Kinder? Wie lassen sich Beruf und Familie heute miteinander vereinbaren? Und in welchen Situationen kommt es zu Schwangerschaftskonflikten?
2012 wurde eine erste Befragung von 4000 Frauen in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen und Berlin durchgeführt <link zu frauen leben 3>. Jetzt sollen insgesamt 4500 Frauen in drei weiteren ausgewählten Bundesländern telefonisch befragt werden (Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz). Der regionale Bezug ist wichtig, da jedes Bundesland unterschiedliche strukturelle Rahmenbedingungen aufweist, die sich als einflussreich auf das Schwangerschaftsgeschehen erwiesen haben.
Die Informationen sind notwendig, damit die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die die Studie in Auftrag gegeben hat, ihre Unterstützungsangebote und -materialien weiter entwickeln und Familien- und Schwangerschaftsberatungsstellen ihre Beratungsangebote weiter verbessern können.

•    Wie sind Sie auf mich gekommen?
Für die Stichprobe wurden nach dem Zufallsprinzip Telefonnummern aus den Telefonverzeichnissen der drei beteiligten Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgewählt. Bei diesen Nummern wurden die letzten beiden Ziffern abgeschnitten, und durch eine Zufallsfolge von Ziffern ersetzt. Auf diese Weise kann man auch diejenigen einbeziehen, die keinen Eintrag in den offiziellen Verzeichnissen haben. Die eingesetzten Telefonnummern verteilen sich jeweils über das gesamte Gebiet der Bundesländer, so dass am Ende der Befragung Informationen aus eher städtischen und eher ländlichen bzw. aus südlichen und nördlichen Regionen sowie aus den alten und neuen Bundesländern vorliegen.

•    Was werde ich gefragt?
Die Fragen berühren die Bereiche Partnerschaft, Kinder und Kinderwunsch, Familienplanung und ihre Umsetzung, Ausbildung und Arbeit, Lebensbedingungen, die eine Bedeutung für Familienplanung und Familie haben. Weil Familienplanung immer auch Lebensgestaltung ist und man manches nur aus der Lebensgeschichte heraus versteht, berühren einige Fragen die Vergangenheit, andere die heutige Situation.

•    Wo kann ich etwas über die Studienergebnisse erfahren?
Wir gehen davon aus, dass die Telefonbefragung im Mai dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Erste Ergebnisse sind vermutlich im Sommer 2016 zu erwarten. Am Ende des Projekts (Dezember 2016) wird ein Abschlussbericht erstellt, der von der BZgA veröffentlicht wird. Wir werden Sie über die Homepage des Sozialwissenschaftlichen Frauenforschungsinstituts (www.soffi-f.de) darüber informieren, wann erste ausgewählte Ergebnisse von der BZgA veröffentlicht werden.
Schauen Sie ab und zu auf die Homepage! Auf der linken Spalte finden Sie den Forschungsbereich „Familie, Familienplanung“. Unter dem aktuellen Projekt „frauen leben 3“ werden Hinweise auf Veröffentlichungen gegeben.

•    Ist der Datenschutz gewährleistet?
Das Forschungsprojekt richtet sich streng nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und allen anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Alle Beteiligten (s. unten) unterliegen der Schweigepflicht und dem Datenschutz. Alle Studien, die TNS Emnid durchführt, werden datenschutzrechtlich geprüft. Ihre Telefonnummer wird nur gespeichert, solange die Befragung läuft, und diese Aufbewahrung erfolgt immer getrennt von den inhaltlichen Daten. Nach Abschluss der Befragung wird sie gelöscht. Die Daten werden gleich während der Befragung in den Computer eingegeben. Die Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form berichtet, z.B. in der Form „die 20- bis 34-jährigen Befragten bekommen früher ihr erstes Kind als die 35- bis 44-jährigen Frauen“ oder „53% der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern haben zwei Kinder“. Niemand kann erkennen, wer an der Studie teilgenommen hat und welche Person welche Angaben gemacht hat.

•    Entstehen Nachteile, wenn ich nicht teilnehme?
Nein! Wir sichern Ihnen ausdrücklich zu, dass Ihnen keine Nachteile entstehen, wenn Sie nicht teilnehmen oder wenn Sie einzelne Fragen nicht beantworten.

Anmerkung: Der Datenschutz verlangt, dass die Teilnehmenden darüber informiert werden, dass ihnen keine Nachteile entstehen, wenn sie nicht an der Befragung teilnehmen oder einzelne Fragen nicht beantworten. Dahinter steht der Gedanke, dass die Teilnahme völlig freiwillig sein soll und nicht unter dem Gefühl irgendeiner Verpflichtung oder Befürchtung zustande kommen soll. Diese Formulierung ist allgemein vorgegeben und hat eine Berechtigung vor allem bei amtlichen Umfragen wie dem Mikrozensus. Aufgrund der Anlage unserer Studien haben wir überhaupt keine Möglichkeiten, Nachteile entstehen zu lassen, da wir nicht registrieren, wer nicht zur Teilnahme bereit war und auch nicht zurückverfolgen können, wer eine Frage nicht beantwortet hat. Deshalb ist die Formulierung „dass Ihnen keine Nachteile entstehen“ eigentlich irreführend. Dennoch verwenden wir die Formulierung, um dem Datenschutz zu genügen und falls doch irgendwelche Befürchtungen existieren sollten.

•    Wer ist wie beteiligt? An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?
Auftraggeberin der Studie ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Gesamtkonzept und die Auswertung sind Aufgaben von SoFFI F. und der Universität Freiburg. Die Telefonbefragung als Teil der Studie wird von TNS Emnid als Spezialisten für Telefonbefragungen durchgeführt. Im Folgenden finden Sie die Namen und Telefonnummern von Ansprechpartnern und –partnerinnen, an die Sie sich mit weiteren Fragen wenden können.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Auftraggeberin:
Die BZgA (www.bzga.de) gehört zum Geschäftsbereich des Bundesgesundheits-ministeriums. Sie hat die Aufgabe, die Gesundheit von Menschen zu erhalten und zu fördern. 1992 legte das Schwangeren- und Familienhilfegesetz zudem fest, dass die BZgA Konzepte und Materialien (Broschüren, Filme etc.) unter anderem zur Familien-planung zu erstellen und zu verbreiten hat (Informationen, Konzepte für die Weiterbildung von Beraterinnen usw.). Seit 1997 hat die BZgA eine eigene Unterabteilung, das Referat „Sexualaufklärung und Familienplanung“.
Für ihre Arbeit in diesem Referat muss die BZgA wissen, wie Menschen in Deutschland zu den Fragen von Kindern, Familiengründung, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Verhütung und Schwangerschaftsabbruch stehen und ob und wo sie Beratung und Informationen brauchen. Daher gibt die BZgA regelmäßig Untersuchungen bei wissenschaftlichen Instituten in Auftrag, die ihr diese Auskunft geben.

Ansprechpartnerin bei der BZgA:
Angelika Hessling
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel.: 0221 89992-238,
Fax: 0221 8992-363
E-Mail: angelika.hessling@bzga.de

SoFFI F./Universität Freiburg als durchführende Einrichtungen des Projektes
Das Sozialwissenschaftliche FrauenForschungsInstitut (SoFFI F.) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg das Konzept für die Befragung entwickelt und ist verantwortlich für die wissenschaftliche Qualität der Befragung und der Auswertung. Beide Einrichtungen werten die Daten aus und stellen den Auswertungsbericht zusammen.

Ansprechpartnerinnen bei SoFFI F. / Universität Freiburg:
Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Sarah Bühler
SoFFI F., Ev. Hochschule Freiburg
Bugginger Straße 38
79114 Freiburg
Tel.: 0761 47812-690 (Assistenz, Petra Stromberger)
E-Mail: soffi@eh-freiburg.de

TNS Emnid als Institut, das die telefonische Befragung durchführt
TNS Emnid ist ein renommiertes Institut, das Meinungsumfragen durchführt. In den emnitel-Telefonstudios arbeiten geschulte Interviewerinnen, die Interviews auch in anderen Muttersprachen führen können. Datenschutz und Vertraulichkeit gehören zu den selbstverständlichen Standards. TNS Emnid hat bereits die Befragung der Männer in der Studie „männer leben. Familienplanung im Lebenslauf“ übernommen.

Ansprechpartnerin bei TNS Emnid:
Frau Heidrun Bode
TNS Emnid Medien- und Sozialforschung
Stieghorster Str. 90
33605 Bielefeld
Tel.: 0521 9257-319
E-Mail: heidrun.bode@tns-emnid.com

 

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